Zahlen sind weder schön, noch weniger hübsch. Zahlen vergibt man Bedeutung um Emotionen zu wecken: Alle gute Dinge sind drei, Dreifaltigkeit, drei Welten – Oben, Unten und Dazwischen, sieben Tage, sieben Weltwunder, sieben Todsünden, das verflixte siebte Jahr oder einfach ein Kontoauszug.

Zahlen können aber auch nüchtern oder steril auf einen wirken.
Was spüren wir in Angesicht einer fünf? Der Duft von Chanel?

Und dennoch übten sie schon immer eine enorme Anziehungskraft auf die Menschen.

Wissenschaftler versuchen nach wie vor die ganze Welt mit Zahlen und Formel zu erklären.
Zahlen haben auch eine "Persönlichkeit", die überall in unserem Leben ihre Spuren hinterlässt.
Ohne die Verwendung von Zahlen wäre unsere gesamte Kultur und Zivilisation nicht denkbar.
Nur auf diese Weise konnten die Menschen Handel treiben und die Naturgesetze erforschen.
Die gesamte Technik und alle Erkenntnisse über unsere Erde und das Universum wären ohne Zahlen nicht möglich.

Da braucht man sich nicht zu wundern, dass man in Zahlen Magie vermutete und sich ihre Mystik immer wider zu Nutzen machte.

Schon seit dem Altertum wurde die Zahl als Mittler zwischen dem Göttlichen und dem Irdischen angesehen.
Damit hatte sie in allen Kulturen auch eine mythologische Bedeutung.
Zahlen wurden zur Beschwörung böser Geister gebraucht und gewährten Schutz vor den unheimlichen Mächten der Finsternis.

Die Numerologie (lat./griech.: Numerus = Zahl, Logos = Beschreibung) ist eine der ältesten Geheimwissenschaften.
Sie wurde und wird immer noch zur Erkundung des Schicksals eingesetzt.
In Namen und Geburtsdatum eines jeden Menschen sind Schwingungsmuster enthalten, deren man bestimmte Bedeutung beimäßt.
Diese persönlichen Zahlen lassen Rückschlüsse auf den Charakter und den Lebensweg zu.

Immer wenn Menschen versuchen, die Botschaft hinter den Zahlen zu erforschen, stoßen sie auf rätselhafte Zusammenhänge.
Obwohl viele Völker unabhängig voneinander forschten, stimmten ihre Ergebnisse interessanterweise weitgehend überein.

Die Numerologie geht von verborgenen Zusammenhängen aus, die es erlauben sollen, von Zahlen auf Tatsachen zu schließen.
Das ist eine unzulässige Umkehrung von Beobachtung.
Aus Beobachtung von Tatsachen können sich Erkenntnisse ergeben, die Zahlen enthalten.

Der Philosoph Pythagoras wird als Vater der Numerologie bezeichnet.
Von ihm soll der Ausspruch stammen: "Der Bau der Welt beruht auf der Kraft der Zahlen".

Und wie ist die Vorgehensweise?

Alles, was in der Welt existiert, wird einer bestimmten Zahl zugeordnet, der eine spezielle Aussagekraft zugesprochen wird.
Jede Zahl über 9 wird auf eine einstellige Zahl reduziert, indem die Ziffern zusammengezählt werden.
Auf diese Weise wird jede Zahl, und habe sie noch so viele Stellen, auf eine Grundzahl zurückgeführt.

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